Projekt "Verwandlung von Sand in Reis"

 

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09. März 2017

Projekt liegt bis auf weiteres auf Eis

 

Anders als im April 2016 verkündet, haben wir die Reparatur des Kippers doch nicht veranlasst. Zu hohe Kosten gegenüber einem geringen Nutzen. Dies hat eine eingehende Untersuchung des Kippers durch einen Kfz-Mechaniker ergeben. In der schwierigen Zeit nach Ebola haben wir gemeinsam mit der Familie Bangura beschlossen, keine hohen Summen in den Kipper zu investieren sondern Geld für etwaige Notfälle zurückzuhalten. Solch ein Notfall ist mit der Krankheit und letztlich dem Tod von Sarah Bangura, der einzigen Tochter der Familie, auch eingetreten. Insofern war unsere Entscheidung absolut richtig.

 

Dennoch sind wir optimistisch, dass der Kipper noch reparieret werden kann. Die Kosten sollen aus unserem anderen Lkw-Projekt „Bildung kommt ins Rollen“ generiert werden. Paul Bangura hat hierfür die volle Verantwortung übernommen. Bis auf weiteres rechnen wir nicht mit einer schnellen Rückkehr des Kippers auf die Straße. Wir halten Sie jedoch selbstverständlich auf dem Laufenden, sollte es positive Signale geben.

 

 

 

 

 

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04. April 2016

Reparatur des Kippers veranlasst!

 

Nach intensiven Gesprächen mit der Familie Bangura und einer genauen Abwägung der derzeitigen Situation haben wir uns gemeinsam entschieden, den Kipper so schnell wie möglich zu reparieren. Wir ließen einen Kostenvoranschlag erstellen und stellten dem Waisenhaus die entsprechenden Mittel zur Verfügung. Mit der Reparaturmaßnahme wird der Kipper – ähnlich dem Lkw unseres Projektes „Bildung kommt ins Rollen“ – zudem für die schlechten sierra-leonischen Straßenverhältnisse tauglich gemacht, indem die Karosserie verstärkt wird. Obwohl üblich, hatten wir eine solche Maßnahme seit Beginn des Projektes nicht vorgenommen. Wir rechnen mit einer Rückkehr des Kippers auf die Straße in etwa 3 Wochen.

 

Der Kipper wird eingesetzt, um im Auftrag von Händlern und Unternehmen Sand oder Brennholz zu transportieren. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Nahrungsmittelversorgung, Schulbildung und medizinischer Versorgung der Kinder.

 

 

 

 

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07. Februar 2016

Defekte Blattfedern und Stoßdämpfer: Projekt „Verwandlung von Sand in Reis“ liegt vorerst auf Eis

 

Seit Ende letzten Jahres ist unser Kipper aufgrund von Schäden an der Blattfederung und an den Stoßdämpfern vorne – ein Tribut der schlechten Straßenverhältnisse in der Umgebung von Madina – leider nicht mehr im Einsatz. Wir eruieren derzeit, wie hoch die Kosten für die Reparatur sind und entscheiden auf dieser Grundlage, ob wir sie veranlassen und finanzieren. Da der Kipper ansonsten noch in einem einwandfreien Zustand ist und bisher eine große Hilfe für das Waisenhaus darstellte, widmen wir uns diesem Projekt in den kommenden Wochen intensiver.

 

(zum Vergrößern bitte anklicken)

 

 

 

 

 

 

 

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10. Juni 2015

Aktuelle Bilder aus dem Juni 2015:

 

(zum Vergrößern bitte anklicken)

 

 

 

 

 

 

 

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13. April 2015

Seit Mitte Februar ist der Projekt-Kipper wieder voll im Einsatz. Er wird derzeit ausschließlich im Raum Madina zum Transport diverser Güter (Sand, Feuerholz, Lebensmittel etc.) eingesetzt. Dies freut uns ganz besonders, denn der Kipper war Ende letzten Jahres aufgrund eines Defekts lange nicht einsatzfähig. Mit Spendengeldern des Fördervereins konnte das Waisenhaus die Reparatur veranlassen, die im Februar erfolgreich abgeschlossen wurde.

 

Seitdem erhalten wir wieder regelmäßig Berichte aus Sierra Leone über das Projekt, die vor allem aufzeigen, wie hoch das Einkommen daraus ist und wofür die Einnahmen verwendet werden. Derzeit haben die Sicherstellung der Ernährung der Waisenkinder sowie deren Gesundheitsvorsorge allerhöchste Priorität.

 

 

 

 

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20. Februar 2015

Gute Neuigkeiten: Rückkehr des Kippers auf die Straße

 

Am 24. Januar 2015 berichteten wir an dieser Stelle davon, dass wir kurz vor Weihnachten die Reparatur des Kippers in Auftrag gegeben haben. Die Reparatur wurde Anfang Februar abgeschlossen. Nach einer kleineren Schweißreparatur an anderer Stelle ist der Kipper wieder einsatzfähig.

 

Die Rückkehr des Kippers auf die Straße kommt genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn die staatlichen Einschränkungen bzgl. der Mobilität zwischen den Distrikten wurden Ende Januar wieder aufgehoben. Sehen Sie hierzu die offizielle Stellungnahme des sierra-leonischen Präsidenten vom Januar 2015.

 

Somit kann der Kipper wie gewünscht eingesetzt werden und wird dem Waisenhaus Einkommen einbringen, um trotz der gestiegenen Nahrungsmittelpreise die Ernährung der 60 Waisenkinder zu sichern und darüber hinaus die notwendigen Hygieneartikel zu kaufen, die zum Schutz gegen Ebola benötigt werden.

 

 

 

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24. Januar 2014

Baldige Rückkehr des Kippers auf die Straße

 

Am 6. Dezember 2014 haben wir von den technischen Problemen an unserem Projekt-Lkw berichtet. Noch vor Weihnachten beschlossen wir gemeinsam, das benötigte Ersatzteil nun doch nicht in Deutschland zu besorgen und es nach Sierra Leone zu schicken. Nach reiflichen Überlegungen und Absprachen mit der Leitung des Waisenhauses werden wir das Ersatzteil nun in Conakry, der Hauptstadt der Republik Guinea erstehen. Die Stadt liegt nur unweit von Madina entfernt. Die entstehenden Kosten werden aufgrund der schwierigen Lage vor Ort durch die Ebola-Epidemie vom Förderverein getragen. Das Geld wurde noch vor Weihnachten an das Waisenhaus überwiesen – der Lkw wird derzeit repariert. Wir hoffen auf eine baldige Rückkehr des Kippers auf die Straße!

 

Vor Weihnachten erließ der Präsident von Sierra Leone neue Restriktionen, um das Ebola-Virus in den Griff zu bekommen. So sind seit kurz vor Weihnachten alle Bewegungen zwischen den insgesamt 14 Distrikten streng untersagt:

http://www.statehouse.gov.sl/index.php/presidents-speeches/1082-address-by-his-excellency-the-president-dr-ernest-bai-koroma-restriction-on-movement-between-districts-during-christmas-period

 

Diese Regelung betrifft auch unseren Projekt-Lkw, der Baumaterialen wie Sand, Zement, technische Geräte und Arbeitsgeräte etc. von Madina, dem Ort, in dem sich das Waisenhaus befindet, in die Hauptstadt Freetown (ca. 250 km), transportiert, aber auch innerhalb des Kambia Distriktes operiert. Der Kipper könnte aufgrund der staatlichen Restriktionen also ausschließlich in der Gegend um Madina eingesetzt werden. Da derzeit die Reisernte in vollem Gange ist, können wir den Kipper zum Transport von Reis sehr gut gebrauchen. Momentan wird hierfür ausschließlich der Projekt-Lkw aus dem Projekt „Bildung kommt in Rollen“ verwendet. Deshalb war es die richtige Entscheidung, die Reparatur des Kippers möglichst schnell durchzuführen.

 

Bereits vor Weihnachten beschlossen wir als Vorstand, die Spendengelder, die wir während der Weihnachtszeit generiert haben, umgehend, aber bedarfsorientiert, als Soforthilfe an das Waisenhaus weiterzugeben. Der Einsatz von Spendengeldern für die Reparatur des Kippers stellte für uns einen bedarfsorientierten Einsatz dar. Hierfür erhielten wir eine schriftliche Anfrage von der Leitung des Waisenhauses mit entsprechender Begründung, der wir als Förderverein nachgekommen sind.

 

Wir werden Sie über den Fortschritt der Reparatur hier auf der Projektseite informieren.

 

 

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06. Dezember 2014

Probleme beim Kipper

 

Leider gibt es derzeit ein Problem in unserem Projekt „Verwandlung von Sand in Reis“: hier suchen wir in Deutschland momentan fieberhaft nach einem Ersatzteil für den Kipper, der gewöhnlich Sand und andere Baumaterialien für Bauunternehmen von A nach B transportiert. Das Ersatzteil ist in Sierra Leone nur unter einem sehr hohen Kostenaufwand zu erstehen. So lange ist der Kipper leider nicht einsatzfähig, was gerade in der derzeitigen Situation sehr schlecht ist.

 

Unsere Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt am 22. und 23. Dezember 2014 in Bruchsal, zu dem wir Sie nochmals herzlich einladen möchten, wird ganz im Zeichen der Ebola-Hilfe und in der möglichst raschen Reparatur des Kippers stehen! Alle Einnahmen aus dem Verkauf unserer Geschenkartikel werden ausschließlich für diese beiden von der Familie Bangura und uns priorisierten Themen verwendet. Sobald der Kipper wieder fahrtüchtig ist, erhöhen sich automatisch die Einnahmen für das Waisenhaus.

 

 

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15. Mai 2014

Aktuelles vom Projekt "Verwandlung von Sand in Reis"

 

Nach den ersten vier Monaten des Jahres 2014 können wir ein überaus positives Zwischenfazit zu unserem Projekt "Verwandlung von Sand in Reis" ziehen.

 

Die Familie Bangura erhält fast täglich Aufträge für den Transport von Sand bzw. Steinen. Paul Bangura sendet uns monatlich - tabellarisch genau aufgestellt - wie der LKW eingesetzt wird, wie hoch die Einnahmen und Ausgaben sind und zu welchem Zweck die Einnahmen eingesetzt werden:

 

  • Aktuell werden die Einnahmen aus dem Projekt in der Hauptsache für den Nahrungsmittelzukauf genutzt.
  • Zwei Waisenkindern konnte die Teilnahme am "West African Senior School Certificate Examination" (WASSCE), das zum Studium berechtigt, ermöglicht werden.
  • Sechs Kindern konnte die Teilnahme am "Basic Education Certification Examination" (BECE), einer Art Grundschulabschluss, ermöglicht werden.
  • Jeden Monat werden Rücklagen für Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen sowie zur vereinbarten Rückzahlung gebildet.

 

Diese Ergebnisse bestärken uns darin, mit der Arbeit für das Waisenhaus fortzufahren.

 

Anbei noch einige Fotos:

 

 

 

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05. März 2014

Kurzes Zwischenfazit:


Im Dezember 2013 konnten wir uns durch den Besuch von Paul Bangura in Deutschland intensiv über unser Projekt „Verwandlung von Sand in Reis“ austauschen. Auch mit Herrn James Bai Bangura, dem Begründer des Waisenhauses in Madina/Sierra Leone, haben wir uns in den vergangenen Wochen rege ausgetauscht. Konsens nach all den Gesprächen war, dass das LKW-Projekt nach anfänglichen Schwierigkeiten inzwischen einen außerordentlichen Erfolg verzeichnet, der unsere Erwartungen weit übertroffen hat. Durch das Einkommen aus unserem Projekt können, wie Paul Bangura aus erster Hand auf seinem Vortrag im Dezember bereits erzählt hat, den beiden ältesten Waisenkindern der Zugang zur Universität gewährleistet, allen Waisenkindern der Sekundarschule die Schulgebühren bezahlt und Lehrer an der Primärschule entlohnt werden.

 

Der Großteil des Einkommens aus dem Projekt wird jedoch in Nahrungsmittel für die Waisenkinder investiert. Denn im letzten Jahr baute die Familie Bangura aufgrund des Ablebens ihres Sohnes Mallay Bangura keinen Reis auf der eigenen Farm an, weil Mallay der Eigentümer der Farm und somit Hauptgeldgeber war. Der Reis der eigenen Farm gewährleistete jedes Jahr die Nahrungsmittelversorgung der Waisenkinder. Diesen Ausfall fängt unser Projekt in großen Teilen auf.

 

Für die Monate Oktober, November und Dezember erhielten wir als Förderverein monatliche Berichte über die Höhe der Einnahmen aus dem Projekt. In Absprache mit Paul Bangura werden uns die Projektberichte künftig in präzisierter Form dokumentiert (u.a. sollen auch konkret die Ausgaben benannt werden). Diese Vereinbarung wurde bereits im Januarbericht umgesetzt.

 

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20. August 2013

LKW bereits im Einsatz.

 

Seit einem Monat ist "unser LKW" nun in Sierra Leone.

Nachdem die Versicherungsdetails und Anmeldeformalitäten geregelt wurden, ist er auch schon im Einsatz. Zwar dauert aktuell noch bis etwa Oktober die Regenzeit an, während dieser das Sand-Geschäft am Fluss direkt wegen Hochwasser aussetzen muss. Dennoch ist der LKW bereits für verschiedene, vor allem Transport-, Arbeiten im Einsatz.

 

Einen detaillierten und schriftlichen Bericht über den Beginn unseres gemeinsamen Projektes erhalten wir Ende August, Anfang September.

 

 

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20. Juli 2013

Der LKW ist da.

 

Hier ein offizielles Bild, das die beiden Waisenkinder Sorie (links) und Sentu zusammen mit dem von uns verschifften LKW zeigt.

 

 

Sorie und Sentu

 

 

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17. Juli 2013

"the truck is home .....wow wow wow d truck is nice we love it"
(Lovell Bangura)

Heute wurde eine weitere Hürde genommen und der LKW vom Hafen in Freetown abgeholt. Nun gilt es, den Sand in Reis zu verwandeln.

 

Wir freuen uns natürlich riesig über diese Nachricht und freuen uns, weiterhin darüber zu berichten und beizeiten Bilder aus Sierra Leone zu zeigen.

 

 

 

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16. Juli 2013

 

Neues vom Schiff

 

Laut marinetraffic.com ist das Schiff, mit dem wir unseren LKW nach Freetown verschiffen (die Grande Argentina), mittlerweile im Hafen Freetowns eingelaufen.

Wir werden in den nächsten Tag weiteres berichten

 

 

 

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25. Juni 2013

 

Gute Neuigkeiten,

 

heute hat unser LKW den Hafen in Hamburg verlassen und ist nun auf dem Weg nach Freetown in Sierra Leone.

Planmäßige Ankunft ist der 07. Juli, also in etwa 2 Wochen.

 

 

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13. Juni 2013

Transport an den Hamburger Hafen

 

Heute fand der Transport des LKWs an den Hamburger Hafen statt.
An dieser Stelle möchten wir uns sehr herzlich bei unserem Mitglied Werner Lauber bedanken, der jegliche Fahrten mit dem LKW in seiner Freizeit und ehrenamtlich übernommen hat.

Das Schiff "Grande Argentina" der Grimaldi Lines wird das Transportmittel unseres LKWs sein und läuft planmäßig am 25.06.2013 am Hamburger Hafen aus.

 

 

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08. Juni 2013

Projekt „Verwandlung von Sand in Reis“ kurz vor dem Abschluss

 


Etliche Anfragen zum Kauf eines gebrauchten LKWs bei Bauunternehmen im Umkreis Bruchsal führten leider ins Leere, so dass wir uns auch auf die Suche bei Gebrauchtwagenhändlern gemacht haben. Mehrere LKWs wurden in den letzten Monaten in unserer Freizeit begutachtet und diskutiert. Viele Kilometer sind wir dafür durch Süddeutschland gefahren, bis unsere Auswahl am vergangene Woche getroffen wurde und wir uns, nach Absprache mit Paul Bangura, für den Kauf eines MAN 8.150 Kippers entschieden haben. Derzeit organisieren wir die Verschiffung des LKWs nach Freetown/Sierra Leone und hoffen, dass der Transport gegen Ende nächster Woche beginnen kann.

 

Wir bedanken uns schon jetzt bei allen, die durch ehrenamtliche Mitarbeit, durch Hilfstätigkeiten bei verschiedenen Aktionen oder Spenden an den Förderverein an der Verwirklichung dieses Projekts beigetragen haben.

 

 

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Februar 2013

 

 

Offizieller Aufruf an Firmen und Unternehmen

 

 

Seit Ende letzten Jahres konkretisieren sich Pläne für ein neues Projekt, das von der Familie Bangura ausdrücklich erwünscht wird. Unser Förderverein in Deutschland arbeitet seither mit Hochdruck an der Umsetzung dieses Projektes. Hier ein kurzes Statement dazu:

 

„Verwandlung von Sand in Reis“

 

Rund um Madina, dem Dorf, in dem sich das von uns unterstützte Waisenhaus befindet, werden derzeit im Hochbetrieb Eisenerz- und Bauxitminen erschlossen. Große internationale Minengesellschaften mischen in der Erschließung dieser Rohstoffvorkommen mit. Viele junge Menschen, vor allem Männer, kommen aus der Hauptstadt Freetown nach Madina, um bei einer der Minengesellschaften einen Arbeitsplatz zu finden. Das Bevölkerungswachstum in Madina wird weiter stark steigen. Dies bringt einen Bauboom mit sich. Denn nicht nur die Minengesellschaften fragen Baumaterial nach, sondern auch die Arbeiter in den Minen, die sich in Madina und Umgebung eine kleine Unterkunft für sich und ihre Familien bauen wollen.

 

Die Bitte der Familie Bangura klingt deshalb logisch: Die Anschaffung eines LKWs, der Sand vom etwa 20km entfernten Little Scarcies River nach Madina transportiert. Dort wird der Sand an Bauunternehmen als Baumaterial verkauft. Die Familie Bangura erklärte uns, dass LKWs im ganzen Land stark nachgefragt sind, um diverse Dinge zu transportieren. Dies können wir aus eigener Erfahrung bezeugen.

 

Das Wirtschaftswachstum von Sierra Leone betrug laut Internationalem Währungsfond (IWF) in 2012 satte 35,9% und wurde weltweit nur vom Wirtschaftswachstum Libyens übertroffen, das nach einem wirtschaftlichen Einbruch in Folge des Bürgerkrieges kräftig am Aufholen ist. Die hohe Zahl in 2012 begründet sich darin, dass Sierra Leone von einer sehr geringen Basis startete und zum anderen dank einer in 2011 in Betrieb genommenen Eisenerzmine das Wirtschaftswachstum mit einem einzigen „Push“ nach oben drücken konnte. Trotzdem zeigt das Beispiel, dass in Sierra Leone die Wirtschaft boomt. Das Wirtschaftswachstum wird sich in den kommenden Jahren zwischen 6% und 10% bewegen. Die friedlichen und freien Wahlen im November 2012 unterstreichen die politische Stabilität im Land und werden dazu führen, dass das Land weitere Investoren anlocken dürfte.

 

Die Familie Bangura, die das Waisenhaus leitet, und wir möchten uns diesen wirtschaftlichen Aufschwung mit dem Projekt „Verwandlung von Sand in Reis“ für die Kinder des Waisenhauses Madina Evangelical Children‘s Home zunutze machen. Herr Bangura sagt, dass er mit dem Einkommen aus dem Projekt die Arbeiter auf seinem etwa 200ha großen Reisfeld während der Reisernte bezahlen kann. Der Reis wiederum kommt direkt den Kindern des Waisenhauses zu Gute.

 

Für uns als Förderverein gestaltet sich die Anschaffung eines LKWs verglichen zu dem Aufwand unseres letzten Projektes „Hühnerfarm“ relativ einfach (einmal ganz davon abgesehen, dass wir kein spezifisches Wissen über Landwirtschaft etc. brauchen). Wir müssen lediglich einen LKW finden, der etwa die Größe eines in Sierra Leone für den Sandtransport üblichen Fahrzeuges hat. Des Weiteren sollte der LKW eine Kippfunktion (in Form einer Hydraulikpumpe) haben und es sollte sich bei dem LKW um ein Modell handeln, das in Sierra Leone geläufig ist (Mercedes, Toyota, DAF). Die Gründe hierfür sind einfach: Erstens geht es um die Beschaffung von Ersatzteilen und zweitens um die Fähigkeit der Kfz-Mechaniker im Land, das Fahrzeug reparieren zu können. Ein sehr gutes Beispiel für solch einen LKW stellen die Fahrzeuge von Mercedes-Benz aus den 1980er Jahren dar (siehe Bild).

 

 

 

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Für eine Fuhre Sand bezahlen Bauunternehmen in Madina zwischen SLL 350.000 und SLL 400.000. Dem stehen Ausgaben für Treibstoff, Fahrer, Zugangsgebühr zum Fluss und Arbeiter für das Verladen gegenüber. Zudem wurde mit der Familie Bangura vereinbart, wöchentlich Rücklagen für eventuell anstehende Reparaturen zu bilden. Mit unseren Partnern am Waisenhaus haben wir außerdem schriftlich vereinbart, dass 50% des Kaufpreises (ohne Transport- und Verschiffungskosten) innerhalb eines Jahres an den Förderverein zurückerstattet werden.

 

Abzüglich der Rückstellungen für Reparaturen und Refinanzierung würde das Waisenhaus ein Einkommen von bis zu EUR 700,00 pro Monat erzielen. Da Herr Bangura jährlich einen Ernteausfall auf seinem Reisfeld zu beklagen hat, weil er die Arbeiter nicht mehr bezahlen kann, will er das Einkommen aus unserem Projekt vor allem in die Reiskultivierung investieren. Die Versorgung der Waisenkinder mit Nahrung – und Reis ist das Hauptnahrungsmittel in Sierra Leone – hat für die Familie Bangura neben Schulgebühren und medizinischer Versorgung allerhöchste Priorität.

 

Vielleicht arbeiten Sie in einem Unternehmen das gerade dabei ist, einen alten LKW dieser Art auszurangieren. Möglicherweise haben Sie Kontakt zu einer Firma, die sich gerade einen neuen LKW dieser Art zugelegt hat und ihren alten LKW gerne loswerden möchte. Viele Modelle sind für uns denkbar, solange sie die oben erwähnten Kriterien erfüllen.

 

Wir möchten neue Projekte schnellstmöglich umsetzen und sind über jegliche Hilfe dankbar.

  • Leiten Sie unseren offiziellen Aufruf an Unternehmen weiter, von denen Sie denken, dass sie uns weiterhelfen können.
  • Sprechen/Schreiben Sie uns direkt an, wenn Sie Ideen zur Umsetzung dieses Projektes haben.
  • Erzählen Sie von unserem Engagement oder unterstützen Sie unser Projekt.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

 

 

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